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/ deutsch - englisch, was ist das?
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König Drosselbart Ihr
Vater hätte gern gesehen, Dass
sie sich verloben würde. Die
Gesellschaft fände das als gutes Zeichen,
und sie brauchte ja Nicht
gleich zu heiraten. Die
Firma lief sehr gut, so richtig gut, Dass
es ein Jammer wäre, wenn.. Er
hatte auch schon Kandidaten für sie Ausgesucht
und wusste, dass das sehr Gefährlich
werden konnte: Seine
Tochter war in alle Richtungen Verwöhnt
und sehr verzogen. Das
war seine Schuld. Das
Risiko schien groß, denn sie nahm seinen Reichtum Als
ganz selbstverständlich hin, Tat
selber nur, was ihr gefiel und allen andren Zwang
sie ihren Willen auf. Sie
sah nicht ein, dass sie sich binden sollte. Besser
könnte sie es nur bei einem wirklich Reichen haben. Männer
waren ihr somit nicht wichtig, Und
sie hatte nur noch Spott und Hohn für sie. Schon
Äußeres, wie Kleidung, und die Sprache Eines
stillen Werbers, zog sie laut ins Lächerliche. |
Dann,
aus Übermut nahm sie sich einmal einen Lückenbüßer,
einen armen Musikanten. Der
gefiel ihr, weil er sein Gesicht Versteckt
hielt hinter einem Bart. Trotzdem
verspottete sie ihn als König Drosselbart. Der
Vater war darüber sehr erbost und schmiss sie raus und Setzte
sie, zwei Mittellose, einfach auf die Straße. Das
quittierte die Gesellschaft mit viel Schadenfreude. Notgedrungen
hielt sie bei ihm aus, zunächst als Besserwisserin: „In
meines Vaters Haus wär ich jetzt reich“, Doch
willigte sie dann, zum Schluss, In
eine Heirat mit ihm ein, Die
war so ärmlich wie ihr ganzes, neues Leben, Ohne
weißes Kleid und ohne Strauß. Nach
Hause traute sie sich nicht zurück. |
Ihr
Mann war gut zu ihr und half ihr sehr Und
hatte selber nichts. So
lernte sie den Müllcontainer eines Supermarktes Sehr
zu schätzen. Doch
dann gab sie sich geschlagen und erkannte ihrer beider Not. Sie
floh deshalb von ihm und Hatte
Glück mit einer Arbeit in der Küche eines Herrschaftlichen
Hauses. Dort
bereitete man sich auf eine große Hochzeit vor. Den
Herrn des Hauses hatte sie noch nie gesehen, Wer
das Brautpaar war, blieb allen ein Geheimnis. Daran
war sie aber gar nicht intressiert, sie dachte
jetzt Nur
noch in Liebe an den eignen Mann, den sie verlassen Und
wie unrecht sie an ihm gehandelt hatte. An
dem Tag der Heirat wurde sie zu ihrem Herrn
gerufen, der sah sehr gut aus und war ihr plötzlich Wohlbekannt.
Der
nahm sie diesmal richtig an die Hand Als
seine Braut im weißen Kleid mit einem Strauß Aus
roten Rosen und Rapunzeln und viel Schleierkraut. |
Harald Birgfeld, aus: …and I said to myself what a wonderful world.
Copyright 2011 beim Autor, Harald Birgfeld.