s. auch Lyrik/Poesie,
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Prosa und Ingenieur auf dieser Seite
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Zum Buch und Aus dem Inhalt.
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Die Tätowierungen der jungen Tanja W. 2. Auflage Harald Birgfeld Jetzt direkt online bestellen, z.B. bei Amazon, Books on Demand
und Libri
sowie im Buchhandel. 132 Seiten für € 11,90 inkl. MwSt. ISBN 978-3-84 23-4987-2 Jetzt auch als E-Book, ISBN 9783844875645, für € 9.49 bei Apple iTunes: Amazon Kindle-Shop auf amazon.de, Libri.de, Thalia.de, Buch.de, Buecher.de, Spiegel.de, Mediamarkt.de, Weiland.de, Mayersche.de und z.B. Pubbles.de. |
…Die
Frauen an meinem Tisch kamen mit dem Essen genauso wenig voran wie ich. Ich
wagte einen neuen Vorstoß und wandte mich an die Jüngere. Ich blickte dabei
unverwandt auf ihre Schultern, wo der Pullover eine der Tätowierungen etwas
verdeckte. Der Pullover hatte zwar keine Ärmel, begann also direkt auf den
Schultern, ließ aber noch ein Stückchen einer Tätowierung herausschauen. Ich
hätte nicht sagen können, was ich sah, aber ich meinte, wenigstens zwei
Farben unterscheiden zu können. Mir kam es auch nicht auf das "Was"
bei den Tätowierungen an, sondern auf die Tatsache, dass ich sie sah. "Entschuldigen
Sie bitte, wenn ich Sie so einfach frage, aber mich interessiert es... Wissen
Sie, ich kann mir das nicht anders erklären... Sagen Sie mir bitte, sind die
Tätowierungen echt?" Ich sah deutlich, dass es nicht die einzige Malerei
auf ihrer Haut war, und meine Frage war mir selbst dumm und unangenehm genug.
Es war ganz offensichtlich, dass es hier nichts Unechtes gab. Das
Mädchen sagte nur: "Stimmt. Sind echt“, und schaute dabei nicht hoch.
Sie schämte sich nicht etwa, sondern sie war von meiner Frage gelangweilt. Die
Frau, ihr gegenüber gab bessere Auskunft: "Das ist meine Tochter. Die
Tätowierungen sind unser größtes Problem. Meine Tochter wünscht sie sich alle
wieder weg. Sie weiß nur nicht wie. Übrigens, zu ihrer Tochter, das ist ein
Kollege, ist Ingenieur bei uns." Die
Tochter schaute kurz hoch, mir in die Augen, und als ob sie dort etwas
Erfreuliches gefunden hätte, sagte sie: "Wissen Sie, wenn ich mich
irgendwo vorstelle, trage ich sonst ein kleines Jäckchen mit langen Ärmeln,
damit man nichts sieht. Wenn ich dann den Job habe, muss ich den Kollegen
langsam klarmachen, wie ich am Körper aussehe. Die meisten verstehen das ja
nicht. Können sie auch nicht. Das geht noch. Aber sobald ein Chef etwas
mitbekommt, denkt der nur noch an seine Kunden, die vielleicht mal ins Büro
kommen können. Dann flieg' ich entweder gleich wieder 'raus, oder der kommt
jeden Morgen und sieht nach, ob ich die Jacke mit hab'. Ich ertrag das alles
bald nicht mehr." Die
Mutter: "Das sind ihre Jugendsünden. Fragen Sie nicht, wie ich darunter gelitten
habe. Das kann sich kein Mensch ausmalen. Und nun soll alles wieder
runter." "Wie
weit geht denn die Malerei. Ich meine setzt sie sich am ganzen Körper
fort?" Die
Frauen sahen mich ein wenig fassungslos an. Ich schämte mich nun richtig. Das
Mädchen hätte meine Tochter sein können, und ich stellte Fragen, scheinbar
mit einer derartigen Begehrlichkeit, als wollte ich das Mädchen ausziehen und
mir alles an ihr ansehen und das gleich, gleich
hier am Tisch und beim Essen. Ich
warf ein: "Nein, nein. Es interessiert mich zwar, aber entschuldigen Sie
bitte meine Neugier." "Sie
glauben doch nicht, dass ich nur das bisschen habe, was Sie sehen,
oder?" Die
Mutter stimmte zu: "Wenn es nur das wäre. Nein, nein, das geht schon
weiter." Ich
sagte: "Dann gibt es jedenfalls an Ihrem Körper viel zu entdecken." Beide
lächelten müde. Ich
sagte: "Körpermalerei ist die älteste Kunstform, die man sich denken
kann. Kinder lernen sie als erste, wenn sie ihren eigenen Körper mit Farbe
verfremden dürfen." Das
hatte ich nur aus Spaß gesagt, um die beiden aufzuheitern. Ganz offenbar
hatten sie das aber noch niemals in ihrem Leben gehört und diesen
naheliegenden Gedanken noch niemals gehabt. Sie waren völlig überrascht
davon. |
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Die
Tochter sagte sofort: "Stimmt das wirklich?" Und
die Mutter sagte: "Dann sind deine Tätowierungen vielleicht sogar noch
Kunstwerke." Mir
fiel auf, dass die beiden ungehemmt und in ganz normaler Lautstärke über die
Bilder auf ihrem Körper sprachen. Kein Geheimnis, nichts Verborgenes lag in
ihrer Stimme und dass ich mich mit ihnen darüber unterhalten konnte, war für
mich ganz ungewöhnlich und mir neu. "Früher
hatte ich noch Hemmungen, die Tätos offen zu
zeigen.“ Die durften nur meine Freunde sehen. Nur mit denen habe ich darüber
gesprochen“, kam von der Tochter…. Harald Birgfeld,
geb. 1938, lebt seit 2001 in Heitersheim im Breisgau. Von Hause aus
Dipl.-Ingenieur, befasst er sich seit 1980 mit Malerei, Lyrik und Prosa.
Seine Gedichte erscheinen seit Jahren z.B. in den Lyrikeditionen der Frankfurter Bibliothek der Brentano –
Gesellschaft sowie der „Bibliothek deutschsprachiger Gedichte“. „Die Tätowierungen der jungen Tanja W.“ lebt literarisch
vom Wechsel des Erzählenden in die Ichform der Hauptperson und inhaltlich von
Selbstsuche und Selbstfindung einer jungen Frau. Hat
sie sich insgeheim mit der Einmaligkeit dieser Körpermalerei schön gemacht,
um sich damit zu bestrafen? / Geschlossene
Augen zu zeichnen oder zu malen ist sehr, sehr schwer./ So wie sie
jetzt schaute, zog sie ein schauspielerisches Training ab./ Ich kann
nicht sagen, wie lange ihr Anfall diesmal gedauert hat, aber wenn er vorüber
ist, schnappt sie sich immer den Hund und heult in sein Fell. Ist das nicht
rührend? Das ist doch süß, oder?/ Sie bewegte
den ganzen Körper, wenn sie sprach./ 'Seit wann
schenkt denn ein Mädchen einem Mann rote Rosen?' 'Warum denn nicht? Ich lieb'
ihn, und das soll er wissen.'/ Was Tanja
nicht wusste und was ihr immer verborgen bleiben würde, war die ungewöhnliche
Ausstrahlung ihres Gesichtes, dieser Sonne, die sie mit sich herumtrug und
die jeden berührte./ Ich sagte zu ihm: "Streichel
mich."
Ich bekam einen Orgasmus. Copyright 2011 beim Autor, Harald Birgfeld, alle Rechte vorbehalten. Kein Teil
dieser Veröffentlichung darf ohne schriftliche Erlaubnis des Herausgebers,
Harald Birgfeld, reproduziert werden. Das gilt insbesondere für
Vervielfältigungen, Übersetzungen, Verfilmung und Einspeicherung sowie
Verarbeitung in elektronischen Systemen. Harald Birgfeld. e-mail:. Harald.Birgfeld@t-online.de ISBN 978-3-84 23-4987-2 |
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Cora, Mein
schönster Traum von einem Meer, U.N., Gedichte:
sowie
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und Veröffentlichung: Publication:
Veröffentlichungen
in Anthologien,
z.B.: Frankfurter Bibliothek der Brentano –
Gesellschaft,
Lichtstrahlverlag,
Bibliothek deutschsprachiger Gedichte, Gesellschaft
für zeitgenössische Lyrik, eV. Prosa, z.B.:
Die Tätowierungen der jungen Tanja W. 2. Auflage Harald Birgfeld Jetzt direkt online bestellen, z.B. bei Amazon, Books on Demand
und Libri
sowie im Buchhandel. 132 Seiten für € 11,90 inkl. MwSt. ISBN 978-3-84 23-4987-2 Jetzt auch als E-Book, ISBN 9783844875645, für € 9.49 bei Apple iTunes: Amazon Kindle-Shop auf amazon.de, Libri.de,
Thalia.de, Buch.de, Buecher.de, Spiegel.de, Mediamarkt.de, Weiland.de,
Mayersche.de und z.B. Pubbles.de. Prosa:
Prosa: Prosa: |
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Außerdem: 4 Veröffentlichungen, besonderer Arbeiten:
4 Publications, of special works:
Bildergalerie, z.B.
weiblicher Akt, und Steffi Graf und sowie
Veröffentlichung: Publication: Ingenieur, z.B. 3 Fachbücher für die praktische Arbeit: „Kleine Fibel Arbeitsschutz..“ an
sowie Veröffentlichung:
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